MacBook Pro 16 Test – auf Herz und Nieren geprüft

Heute erzähle ich dir von meinem MacBook Pro 16 Test, dem neuen Flagschiff von Apple. Nachdem der Vorgänger zum Teil unter Kritik stand, hat Apple hier die Fehler behoben und nicht nur das. Es gibt viele Highlights, die ich persönlich toll finde. Ich besaß vorher das MacBook Pro aus 2018 mit dem 15,4 Zoll großen Display. Lange habe ich überlegt, ob sich der Schritt lohnt. Denn mein vorherigen MacBook war gerade mal zwei Jahre alt, allerdings war ich zum Teil sehr unzufrieden. Ich erzähle dir warum…

Kritik am Vorgänger

Beim MacBook Pro handelt es sich – wie der Name schon sagt – um einen Computer für professionelle Zwecke. Dazu zählt die Video- und Fotobearbeitung. Da ich auch sehr intensiv Final Cut Pro X (Videoschnittprogramm) sowie Adobe Photoshop und Lightroom (Bildbearbeitungssoftware) nutze, habe ich mich bisher immer für ein MacBook Pro entschieden. Leider wurde ich zusammen mit den anderen Nutzern bei der Modellreihe 2018 enttäuscht. So entschied ich mich nicht für das Modell mit der günstigsten Konfiguration, sondern um eines der teureren. Dank des verhältnismäßig geringen RAM-Speichers kam es hier häufig zu Problemen bei der Bild- und Videobearbeitung. Die Modellreihe des Pro war auch die erste, die lediglich mit vier USB-C Anschlüssen geliefert wurde. Es gibt seitdem keine gängigen USB-Anschlüsse mehr und sollte man gängige USB-Geräte nutzen wollen, ist der Kauf eines USB HUB-Adapters erforderlich. Ich nutze beispielsweise diesen hier*  und habe ihn in einem eigenen Artikel vorgestellt..

Die meines Erachtens größte und berechtigte Kritik war die neue ‚Butterfly-Tastatur‘. Die Tasten kamen mir persönlich wie tief eingeklebt vor und es war teilweise anstrengend, lange Texte zu verfassen. Man hatte kaum ‚Feedback‘ seitens der Tasten erhalten.

Was hat das neue MacBook Pro zu bieten?

Mit dem neuen MacBook Pro 16 hat Apple zum einen eine neue Displaygröße geschaffen. Während die normalen Windows Notebooks bei 15 oder 17 Zoll zu bieten haben, hat Apple ein Mittelding aus beiden auf den Markt gebracht. Für mich ist die Größe optimal, vor allem für die Bild- und Videobearbeitung. Das so genannte Retina-Display ist gestochen scharf und es macht Spaß die satten Farben und Kontraste zu sehen. Bei meinem MacBook Pro 16 Test konnte ich hier jedoch keine großen Unterschiede zum Vorgänger erkennen.

Große Unterschiede merke ich bei der Leistung. So habe ich mich für das stärkere Modell für knapp 3.100€ entschieden. Das MacBook hat nun einen 8-Kern Intel Core i9 Prozessor mit einer 2,3 GHz Taktung. Es ist die AMD Radeon Pro 5500M mit 4GB GDDR6 Speicher als Grafikkarte verbaut. Die Bildbearbeitung macht Spaß, weil alles sehr schnell reagiert. Für gutes Multitasking und mehrere geöffnete Anwendungen sorgen 16GB DDR 4 RAM Arbeitsspeicher. Außerdem ist eine schnelle 1TB große SSD Festplatte verbaut, so dass hier auch genügend Platz für meine Mediatheken vorhanden ist. Die Touch Bar ist auch bei dieser Modellreihe mit dabei.

Besonders bei der Nutzung von Final Cut Pro X ist mir die stärkere Leistung aufgefallen. Das neue MacBook scheint geschätzt ca. 30% schneller zu sein, um ein Video zu rendern. Für mich macht es das Ganze nun deutlich angenehmer.

Ein großes Lob gilt meinerseits der überarbeiteten Tastatur. Apple hat an der Kritik gearbeitet und die Tastatur deutlich verbessert. Aus diesem Grund möchte ich mein altes Gerät gar nicht mehr missen. Endlich ist es wieder angenehm lange Texte zu verfassen.

Für wen lohnt sich der Umstieg nach meinem MacBook Pro 16 Test?

Ich habe sehr lange überlegt, ob sich der Umstieg für mich lohnt. Ich habe vor zwei Jahren knapp 2.900€ für das andere MacBook bezahlt und soll jetzt wieder 3.100€ ausgeben? Für mich hat sich der Umstieg jedoch allemal gelohnt. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung, dem etwas größeren Display und ganz besonders mit der neuen Tastatur. Es ist immer eine persönliche Angelegenheit, ob das Budget vorhanden ist. Wenn du jedoch mit der Tastatur deines MacBooks nicht allzu sehr unzufrieden bist, würde ich mich noch zumindest bis zum nächsten Modell gedulden. Der Umstieg lohnt sich besonders für Nutzer, die unzufrieden mit der aktuellen Tastatur sind. Aber auch für Bild- und Videobearbeitung lohnt sich der Umstieg.

Vielleicht ist für dich ja das günstigere Modell eine Alternative. Hier liegt der Preis bei knapp 2.600€. Ich habe dir beide MacBook nachfolgend über Amazon verlinkt und für dich noch ein paar Bilder geschossen.
Schau dir auch eine praktische Absicherung für das MacBook an: AppleCare Plus.

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