SanDisk Extreme SD Karte im Test

Da ich eine leistungsstarke SD-Karte benötigt habe, bin ich auf diese gestoßen und habe einen Test der SanDisk Extreme SD Karte durchgeführt.
Ich besitze eine Sony Alpha 7 III Systemkamera sowie eine DJI Mavic Pro Platinum Drohe. Außerdem besitze ich eine GoPro HERO 7. Ich filme und fotografiere gerne in meiner Freizeit und besitze daher unterschiedliche Kameras. In Zeiten von 4K Aufnahmen ist jedoch nicht nur die Kamera wichtig. Es kommt auch auf die richtige Speicherkarte an, denn die Daten müssen schnell geschrieben werden können. Nach intensiven Recherchen habe ich mittlerweile in allen drei Geräten eine SanDisk Extreme SD-Karte. Was ich dazu sagen kann? Ich bin mehr als zufrieden – hier stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis allemal.

Wofür ist eine SD-Karte gedacht?

Allgemein gesprochen ist eine SD-Karte in Kameras und Smartphones nicht mehr wegzudenken. Auf diese Weise werden Daten gespeichert und können jederzeit durch eine neue SD-Karte ausgetauscht werden. Doch warum es hier unterschiedliche Typen gibt?
Zum einen gibt es Unterschiede bei den einzelnen Kartentypen. So gibt es normale SD-Karten (zum Beispiel in meiner Sony Alpha 7 III) sowie microSD-Karten. Dabei befinden sich microSD-Karten in meiner Drohne und der GoPro. Früher waren microSD-Karten deutlich langsamer als die großen Karten. Allerdings hat sich das zwischenzeitlich geändert.
Zum anderen gibt es selbstverständlich auch hier unterschiedliche Hersteller. SanDisk ist dabei einer der bekanntesten.

‚Class‘ – das Tempo und dessen Bedeutung

Dir sind sicher die vielen Zahlen auf den einzelnen Karten aufgefallen. Dabei ist die Erklärung hierfür sehr einfach.
Die so genannten ‚Class‘ Zahlen zeigen die Lesegeschwindigkeit auf. So war früher eine Class 10 Speicherkarte eine der schnellsten. Diese Karte hat beispielsweise mit 10 MB/s (Megabyte pro Sekunde) gelesen. Mittlerweile sind jedoch die meisten Karten über der Class 10. Die Bezeichnung bis Class 10 wurde beispielsweise bei SanDisk durch z.B. U1, U3 etc. abgelöst. Während U1 nun für die ehemalige Class 10 steht (10 MB/s), steht U3 für 30 MB/s. SanDisk Extreme microSDHC Test

Außerdem gibt es bei meiner SD-Karte auch die die Bezeichnung V30. Diese zeigt die Schreibgeschwindigkeit bei Videos an, so dass es hier 30 MB/s entspricht. Die Bezeichnung A1 oder A2 steht für das Tempo, mit dem die einzelnen Geräte auf die Karte zugreifen können. A1 ist völlig ausreichend, während A2 für wirkliche Profis gedacht ist.

SanDisk Extreme SD Karte – das Ergebnis

Ich persönlich mit diesen Speicherkarten sehr zufrieden. Ob bei meiner Sony Alpha 7 III oder der Drohne, die Geschwindigkeit ist super und überzeugt allemal. Ich habe keine Probleme, 4K Videos in guter Qualität zu filmen. Ob das aufnehmen oder das anschließende Anschauen auf der Kamera. Alles läuft schnell und stabil und ich bin sehr zufrieden. Denn was bringt einem eine gute teure Kamera, wenn die Speicherkarte ihre Zeit braucht?

Angebot
SanDisk Extreme microSDHC 32GB + SD Adapter + Rescue Pro Deluxe 100MB/s A1 C10 V30 UHS-I U3
  • Entwickelt für Android-Smartphones, Tablets und MIL-Kameras
  • Mit A1-Spezifikation für schnellere App-Performance

Die Extreme microSDHC fängt mit 32GB Speicherkapazität an und kostet rund 9 Euro.. Das ist ein solider und fairer Preis, zumal schwächere und langsamere Speicherkarten früher deutlich teurer waren. Doch die Zeiten haben sich geändert.
Die microSDHC von SanDisk gibt es auch in 64 und 128GB, aber auch sogar 1TB.

Wenn du dir nicht sicher bist, welche Speicherkartengröße du nehmen sollst – ein kleiner Tipp von mir. Da ich wirklich intensiv Filme erstelle und dabei auch besonders im Urlaub sehr aktiv bin, empfehle ich dir eine Sache. Kauf dir lieber mehrere Karten mit kleinerer Speichergröße als eine Große. Was ist, wenn du die Kamera beim Filmen plötzlich fallen lässt oder diese gestohlen wird? So kann entweder die Kamera und auch die Karte Schaden nehmen oder sie ist bei einem Diebstahl weg. Damit sind aber auch all deine Aufnahmen verschwunden (Kleiner Tipp zum Thema Diebstahl im Urlaub: eine Hausratversicherung). Umso schöner wenn du die aktuell eingesteckte Karte erst seit 2 Tagen benutzt, aber die Aufnahmen der ersten Urlaubswoche noch auf der anderen Karte im Hotelzimmer hast. Auf diese Weise reduzierst du das Risiko, deine Aufnahmen komplett und ersatzlos zu verlieren.

Ich wünsche dir nun ganz viel Spaß mit der Karte und garantiere dir eins – du wirst Spaß haben.